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Anne-Frank-Gedenktag

Am 12. Juni 1929 wurde Anne Frank in Frankfurt am Main geboren. Gemeinsam mit ihrer Familie flüchtete sie 1933 vor den Nationalsozialisten nach Amsterdam. Aber auch dort waren Jüdinnen und Juden nicht sicher. Deshalb lebten Anne Frank, ihre Familie und vier weiteren Personen ab 1942 versteckt in einem Hinterhaus. Dort konnten sie sich mit der Hilfe von mutigen Menschen zwei Jahre verstecken. 1944 wurden sie entdeckt und verhaftet. Im Februar 1945 starb Anna mit nur 15 Jahren im Konzentrationslager Bergen-Belsen.

Annes Vater Otto Frank überlebte den Holocaust und veröffentlichte das Tagebuch seiner Tochter Anne, das sie seit ihrem 13. Geburtstag führte, nach dem 2. Weltkrieg. Das Tagebuch ist bis heute ein wichtiges Zeugnis für das Leben in der Zeit des Nationalsozialismus und der Verfolgung von Jüdinnen und Juden.

In diesem Jahr beteiligte sich unsere Schule das erste Mal am Anne-Frank-Tag anlässlich ihres Geburtstages am 12. Juni. Die Schüler*innen der 8. und 9. Klassen besuchten die Ausstellung zu Anne Frank in der Aula der Schule. Sie beschäftigen sich mit Anne Frank und ihrem Tagebuch, sowie den anderen Menschen, die auch versteckt im Hinterhaus in Amsterdam leben mussten.

Es kam zu interessanten und wichtigen Gesprächen und alle waren sich einig: Man muss etwas dafür, dass sich die Geschichte nicht wiederholt.

Anne Frank schrieb: "Wie wunderbar ist es, dass niemand einen Moment warten muss, bevor er anfängt, die Welt zu verändern".

(Klasse 8a)